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Mittwoch, 18. Januar 2012

Mal wieder Cachen

Nachdem wir aufgrund allgemeiner Abgeschlagenheit, Umzugsstress, Miniphonica und nicht zuletzt wegen dem schlechten Wetter eine lange Pause machten, zogen wir am Wochenende mal wieder los, um eine schnöde Kinderwagen-Tradi-Tour zu machen. Mit dabei waren unsere Nachbarn, die wir ins Geocachen einführten. So konnten wir gemütlich und mit viel Vergnügen auf 4km langer Strecke ein paar Statistikpunkte einsammeln.
Wir hoffen, dass wir bald wieder regelmäßig losziehen können und dann auch ein paar spannende Caches machen können.
Die Lost Places im Berliner Umland vermissen wir ja schon sehr...

Dienstag, 25. Oktober 2011

erste Cachetour in neuer Homezone

Bei tollem Wetter schnappten wir uns kurzerhand die Miniphonica und gingen unsere erste ausgedehnte Cachetour in der neuen Homezone an. Ins Auge gefasst hatten wir die zweite Hälfte der Schneckentempo-Serie. Es fing gut an... den ersten der Tour fanden wir nicht und begaben uns dann zum nächstgelegenen. Hier wurden wir schnell fündig und signierten gerade das Logbuch, als Borderdriver angefahren kam und uns fragte, ob das da auf dem Parkplatz unser Auto sei - die Tür stand offen... Wir hatten vor lauter Miniphonica-aus-dem-Kindersitz-in-den-Kinderwagen-legen-und-mit-Jacke-und-Mütze-anziehen vergessen, die Tür hinten zuzumachen. Glücklicherweise flitzte Borderdriver mit seinem zweirädrigen Cachemobil zum Auto und schloß die Tür.
Mit dem nun erhöhten Adrenalinspiegel und einem kleinen Hinweis von Borderdriver konnten wir dann auch den anderen Cache noch finden. Nach einer kurzen Fütterungspause am Auto ging es weiter (wir guckten ganz genau, dass alle Türen zu sind!) und wir spazierten gemütlich den Radwanderweg entlang, bis auch die letzte Dose auf der Route eingesammelt war.
Anschließend gönnten wir uns im Café Neteler ein Stück Kuchen und einen Kaffee und legten uns anschließend gemütlich auf die Couch.
Bilanz dieses Cachetages: 10 gefundene Caches und einige Stunden Sonne getankt

Sonntag, 2. Oktober 2011

Kurzurlaub auf Rügen

Nachdem unser Umzug sich spontan um eine Woche verzögerte und das Wetter toll werden sollte, haben wir spontan unsere Sachen gepackt und sind mit der Miniphonica nach Rügen gefahren. Übernachtet haben wir im Gästehaus Am Brook in Baabe, sehr zu empfehlen!
Am Ankunftstag haben wir ein wenig mit dem Auto die Gegend erkundet und dann am zweiten Tag machte phonic den Anfang und loggte die ersten drei Caches, bevor wir samt der Miniphonica aufbrachen und eine Drive In-Tour über die östliche Insel machten.
Phonic war dabei natürlich immer auf der Jagd nach dem rasenden Roland, den er dann auch endlich mal vor die Linse bekam.

Am Großsteingrab Glodbusch erlebte phonica Lustiges: Sie machte sich mitten im Gestrüpp am Cachebaum zu schaffen, als sie plötzlich einen Männerkopf sah und sich noch so dachte "Och nee, ein Pinkler". Als sie näher kam, vernahm sie plötzlich Orangenduft - "Der schält sich doch nicht etwa jetzt hier eine Mandarine?". Doch dann sah sie: Auf Rügen werden Infotafeln mit Glasklar mit Orangenduft geputzt - es lebe die Kurtaxe ;-)

Die nächste Station war dann Prora. Wir nahmen die Miniphonica spontan ins Tragetuch, bewaffneten uns mit einer Decke und legten uns gemütlich an den Strand. Phonic zog unterdessen los und machte den kleinen Ableger vom Prora 5/5er.

Nachmittags trafen wir uns mit Bernd+Helga und machten den Code-Knacker-Cache auf Empfehlung von AnDanKoe und den Ulmenfressern. Ein lustiges Erlebnis!

Am Abreisetag fuhren wir nach Sassnitz, wo wir auch noch den ein oder anderen Cache loggten, bevor wir uns am Hafen ein Fischbrötchen genehmigten. Anschließend ging es nach Stralsund, wo wir uns wieder mit Bernd+Helga trafen, um die Kokosnuss zu holen.
Bilanz dieses tollen Kurzurlaubs bei bestem Wetter: 18 Caches und ein aufgeschlagener Zeh (passierte phonica direkt nach der Ankunft an der Terassentür der Ferienwohnung...)

Sonntag, 25. September 2011

Der Abschluß

Zum Abschluß unserer Berlin-Homezone haben wir mit den Ulmenfressern noch einmal Rundumschlag gemacht und die schon so lange gelösten Mysteries der Riddlemania- und Matruschka-Serie eingesammelt. So ein Haufen D4er und D5er tut der Statistik auch mal wieder gut. Wie lange haben wir an einigen Rätseln gesessen - einige haben bis zum Ende Spaß gemacht, durch einige haben wir uns teils mit Hilfe mühsam gequält, an anderen haben wir uns monatelang die Zähne ausgebissen, aber endlich konnten wir mit den Ulmenfressern alle Koordinaten zusammenlegen und los ging es.
Und auch hier ging es durchwachsen weiter: Einige Döschen waren wirklich nett gemacht, andere enttäuschten uns als Lohn für die ganz ordentlichen Rätsel dann doch ein wenig. Aber überall steht nun unser Name im Logbuch - ein würdiger Abschied aus der Berliner Cachegemeinde!

Montag, 25. April 2011

Schloß Dammsmühle

Das schöne Oster-Wetter animierte uns spontan zu einem gemütlichen Spaziergang zum Schloß Dammsmühle in Schönwalde (Wandlitz). Nach einem 500m langen Fußmarsch bis zum Startpunkt hatten wir schon gleich ein Problemchen mit dem dort gefundenen Hinweis. Nachdem die Verwirrung behoben war, kamen wir an eine Station, wie sie uns doch sehr bekannt und von uns sehr geliebt ist. Und natürlich schossen wir LostPlace-Liebhaber gleich wieder übers Ziel hinaus. Nach und nach hangelten wir uns bei untergehender Sonne an den einzelnen Stationen am See entlang in Richtung Schloß.

Ein wunderschönes, leider komplett dem Verfall ausgesetzten Bauwerk mit bewegter Geschichte mitten im Wald - ein toller Anblick, auch wenn das Gebäude selber nicht zu betreten ist.
Das Schloß Dammsmühle wurde Mitte des 18. Jahrhunderts vom Lederfabrikanten Peter F. Damm errichtet und hatte in der ursprünglichen Form wenig mit dem heutigen Erscheinungsbild des Gebäudes gemein. Nach dessen Tod verfiel das Gebäude, bis es Ende des 19. Jahrhunderts von einem Leutnant gekauft und umgebaut wurde. Im Zuge dessen erhielt das Schloß dann neben einem großzügigen Anbau auch den malerischen Turm. Im Laufe der Geschichte erwarb ein jüdischer Brite das Anwesen, der 1940 enteignet wurde. Hier beginnt die traurige Geschichte des Schlosses: Schloß Dammsmühle ging über in den Besitz von Heinrich Himmler, der das Gebäude als Nobelherberge nutzte.
Nach dem Kriegsende besetzte die Rote Armee das Gebäude zuerst als Lazarett und nutzte es später dann als Erholungsheim, bis es ab 1959 bis zur Wende vom Ministerium für Staatssicherheit als Jagdschloss genutzt wurde. 1997 erhielten die Erben des Briten das Schloß zurück. Allerdings begann nun der Verfall von Neuem.
Immer wieder diente Dammsmühle als Kulisse für Spielfilme.
Zwischenzeitlich engagierten sich ein Konzertveranstalter und eine Invesitionsfirma, das Gelände durch Konzerte und Veranstaltungen attraktiv zu machen und somit auch den Erhalt des Schlosses zu sichern. Allerdings wurden die Aktivitäten nach einigen kläglichen Versuchen und aufgrund mangelnder Resonanz wieder eingestellt, sodass das schöne Anwesen weiter dem Verfall und Vandalismus ausgesetzt ist.

So schön das gesamte Areal auch ist und so gut uns der Cache als solcher auch gefallen hat, so gibt es doch Grund zu meckern: Wie ignorant und unverfroren kann man sein, dass es einem als Geocacher, der der zu so einer ausgedehnten Waldtour aufbricht, so egal ist, einem brütenden Vogel ins Nest zu greifen, um einen Hinweis für die nächste Station zu bekommen - und dies dann nicht wenigstens im Log erwähnen kann. Stimmt nicht ganz, erwähnt wurde es sogar von einem ganz besonders witzigen und cleveren Cacher mit genau 8 gefundenen Caches: "tolle Stationen mit Ostereiern gratis dazu". (Dass nun die nachträglichen Logger schnell noch eine Notiz dazueditieren, lässt ja wenigstens die Belehrbarkeit einzelner Cacher vermuten.) Natürlich muss man als Owner darüber nachdenken, dass der Frühling Brutzeit bedeutet und dass leere Astlöcher und hohle Baumstämme nicht nur tolle Versteckmöglichkeiten für PETlinge und andere Cachebehälter, sondern in dieser Jahreszeit auch herrliche Brutplätze sind. Aber wie kann man die Natur derart mit Füßen treten nur für einen Punkt mehr in der Geocache-Statistik? Für uns nicht wirklich verständlich. Wir haben den PETling mit Einmalhandschuhen entfernt und die Station somit provisorisch verlegt.
Hoffentlich nimmt die Ente die unverhofften und dreisten Besuche nicht übel und kümmert sich weiterhin um ihre Eier. Und hoffentlich hat dieser mediale Hype rund ums Geocachen bald ein Ende, wenn dies dazu führt, dass immer mehr Clevere und weniger Clevere (um sie nicht Vollpfosten zu nennen) angeschwemmt werden, die die Grundregeln des Spiels in der Natur missachten. So versteht man leider auch den wachsenden Groll der Naturschützer, Förster usw. auf die Geocacher.

Quellen: wikipedia, www.schloss-dammsmuehle.de

Montag, 28. März 2011

Schwein gehabt...

Am Wochenende ging es mit den guten Freunden mal wieder zum Cachen durchs Brandenburger LostPlaceland. Auf der Agenda standen u.a Wuppels "LP Wasserschwein" samt zweier Bonus-Caches zum ordentlich Einsauen. Die besondere Herausforderung bestand darin, einen Teil des Caches zu Wasser zu erledigen und quasi in den Infield-Teil, eine alte Papierfabrik, per Boot "einzutauchen". Es gab viel zu sehen und genug Möglichkeiten um jede Menge Bilder zu machen. Das Gelände war einfach nur großartig, auch wenn jenes als Ortskundiger durchaus geläufig war und nicht das erste Mal beäugt wurde ;). Nach einigem hin und her war das Finale auch nicht lange vor uns sicher. Die Bonus-Caches im Anschluss krönten das eh schon verdreckte Outfit dann vollends.



Wir hatten unseren Spaß an einem Tag, an dem Überwindung, nasse Füße und Ideen gefragt waren (zu viele Erläuterungen wären an dieser Stelle wohl gespoilert). Eine gute Methode, den Einsaufaktor festzuhalten, boten die am Morgen noch schneeweißen Tennissocken - diese sind mittlerweile im Sockennirvana (siehe Bild). Am Ende des Tages stand eine überaus erfolgreiche Ausbeute von 5 Caches mit reichlich D und T-Wert, die am Abend beim Grillen zelebriert werden musste - mehr aber noch, viele schöne Eindrücke und jede Menge Spaß :).

Sonntag, 30. Januar 2011

Last Minute FTF im Januar

Unser heimliches Ziel (man sucht sich ja immer neue Herausforderungen) ist es ja derzeit, mindestens einen FTF pro Monat zu machen. Und die Tage gingen ins Land und es wurde der 27.Januar - ohne FTF. Doch da - U96 in Oranienburg wurde veröffentlicht. Da lockte ja zusätzlich der T-Wert von 4 und so saß Phonic auch schon mit Herrn Ulmenfresser an seiner Seite im Auto. Vor Ort wurde dann nur die halbe Arbeit gemacht und trotzdem der FTF geschafft, normal wäre ja zu langweilig...
Und wie es dann so kommt, gab es dann am nächsten Tag den heiligen Urknall. Damit haben wir von haus aus eigentlich nichts am Hut, das Rätsel war dennoch schnell geknackt. Der falsche Geochecker konnte nur kurzzeitig verwirren und schon waren wir um einen 4/1er FTF reicher (wobei wir hier schon beinahe vermuten, dass der D-Wert berechtigterweise nach unten angepasst werden wird).
Aus der Besorgnis, dass unsere FTF-Reihe abreißen könnte, wurden dann gleich zwei in Folge - unverhofft kommt halt oft...

Montag, 10. Januar 2011

Nur die harten kommen in den Garten-Tour

Nach der Tradiwut in Spanien schrie die Statistik nach ein paar höherwertigen Caches und so machten wir uns zusammen mit den Ulmenfressern auf, um ein paar Caches in Köpenick rund um den Trrrmmmr-Cache einzusammeln. Die Lösung hatte Phonic schon vor einer Weile herausgefunden. Im Gegenzug steuerte Herr Ulmenfresser seine Lösung zu einem weiteren D5er-Cache bei - wofür hat man schließlich gute Freunde?! Als Krönung konnten wir dank Phonicas Spürsinn den einzigen 4,5/1er-Cache in Berlin einsammeln. Um unsere Mitcacher nicht völlig neidisch zu machen, sammelten wir natürlich unterwegs auch noch einfache Caches ein

Nach einem mit 61 gefundenen Caches trotz der schlechten Straßenverhältnisse und des schlimmen Winterwetters sehr erfolgreichen Dezember legen wir nun schon wieder bereits 22 Caches vor und gehen somit in großen Schritten auf unseren 600. Cache zu.

Dienstag, 4. Januar 2011

Spanien Silvester 2010/2011

Einen tollen Jahresausklang 2010 durften wir in Spanien erleben. Am 30.12. wurden wir netterweise von Herrn Ulmenfresser zum Flughafen gebracht, um einige Stunden später in Alicante zu landen. Schnell war der Mietwagen bezogen und es ging Richtung Moraira, Teulada. Nach einem tollen Abendessen beim Italiener, bei dem Phonic die beste Pizza seines Lebens gegessen hatte, ging es am 31.12. recht früh los auf Cache-Tour. Das Wetter war toll: Sonne und angenehm warme Temperaturen - 30 Grad Temperaturunterschied zu Berlin! Zu Beginn machten wir den Cache "Highlights of Moraira", aber auch noch zwei Weitere, bevor wir gemütlich auf dem Cumbre del Sol im Kreise der Familie aufs neue Jahr anstoßen konnten. Vorher kamen wir in einem japanische Restaurant in den Genuß von Teppanyaki - ein einzigartiges Erlebnis!

Am 1. Januar 2011, als alle Welt noch verkatert im Bett lag, machten wir uns auf durch menschen- und autoleere Straßen und absolvierten die Caches entlang der Küste Richtung Calpe. Irgendwo unterwegs ließen wir unseren TB Elmar auf Reisen. Insgesamt machten wir an diesem Tag 8 Caches bei wunderbarstem T-Shirtwetter, bevor wir abends jugoslawisch essen gingen.

Der nächste Tag sollte dann ein ganz besonderer werden. Wieder einmal ging es recht früh auf Tour und nachdem wir zuerst einmal ganz oben auf dem Cumbre waren, ging es zu einem Cache mit wunderbarer Aussicht. An diesem Tag machten wir noch 4 weitere Caches, bevor wir in Denia am Hafen in der Sonne zu Mittag aßen. Nachdem es Abends dann brasilanisches Essen gab, beschlossen wir, unsere Lieblingstapas - Datteln im Speckmantel - in großem Stile einzukaufen und nach Deutschland mitzunehmen. Und so machten wir uns an unserem ersten Abend wieder zuhause einen spanischen Abend und konnten den tollen Kurzurlaub Revue passieren lassen.
Bilanz: 16 Caches in Spanien

Sonntag, 26. Dezember 2010

Adventskalender in zwei Akten

Unser Schokoladen-Adventskalender wurde dieses Jahr gegen den Cache Kalender "Berliner Adventstürchen" ausgetauscht. Die Rätsel der jeweiligen Tage lösten sich dank Wikipedia relativ schnell (zugegebenermaßen hat Herr Ulmenfresser hier Dank verdient, wir hielten uns beim Rätseln hier im Hintergrund...) und so nahmen wir uns an zwei Tagen jeweils die Hälfte der Caches vor. Nach unserer Tradiwut in Niedersachsen machen sich natürlich 24 Mysterys besonders gut als Ausgleich.
Wir trotzten also den Schneemassen, den Minusgraden und den morschen Winterreifen und machten aus vielen der Caches frecherweise gleich einen Drive-In, wobei wir oftmals nur den Spuren anderer Cacher folgten. Die ein oder andere Leibesertüchtigung in Form eines T4er oder T5er war auch dabei, sodass unsere Teleskopleiter zum Einsatz kommen konnte.

Unsere Bilanz in diesem Wintermonat: 58 Caches an 5 Cachetagen. Zum Vergleich: Letztes Jahr im Dezember waren es 6...

Dienstag, 14. Dezember 2010

Kurzurlaub in Bad Zwischenahn


Um dem Alltag ein wenig zu entfliehen, machten wir kurzentschlossen einen Trip für ein verlängertes Wochenende in phonicas Heimat. Und weil wir schon so lange nicht mehr ausgiebig Cachen waren, prüften wir das nagelneue Oregon 450 auf Herz und Nieren und machten an zwei Tagen 28 Caches und somit auch unseren 500. Cache.

Auch wenn ein Blick auf unsere Statistik der letzten Tage den Verdacht auf eine reine Tradiwut und schnödes Statistikcachen lenkt, so müssen wir doch sagen, dass die meisten Caches, vor allem die Raffitückisch-Serie, uns richtig viel Spaß gemacht haben. Natürlich hatten wir auch großes Glück mit dem Wetter, aber ein wenig relaxtes Cachen in der Natur war genau das, was wir wollten. Die Raffitückisch-Serie besteht aus zahlreichen kniffligen, liebevoll gemachten und raffinierten Versteckarten, die größtenteils eine recht hohe D-Wertung hatten. Da die Berliner Schule was das Cachen angeht aber scheinbar eine harte war, konnten wir über einen 4/2er dann doch schmunzeln und kannten so manche Versteckart auch sehr gut. Nichtsdestotrotz war auch die ein oder andere Herausforderung dabei.

Und so hatten wir unseren Spaß und konnten kaum mehr aufhören. Natürlich näherte sich dann ein weiterer Meilenstein und ein erstes, kleines Jubiläum - unser 500. Cache. Und wie es sich so eingebürgert hat, wählten wir dafür den Zwischenahner Earthcache und machten einen herrlichen Spaziergang bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein am Zwischenahner Meer.


Ein wenig erheiternd ist ja immer noch, was in der Region gemeinhin als LostPlace gilt. Dennoch machten wir einen kleinen Ausflug zu einem LP in Bad Zwischenahn - sogar getarnt als Mystery. Vermutlich sind wir allerdings einfach nur von den zahlreichen hornesia-Caches im Berliner Umland verwöhnt.

Alles in allem also ein schönes, erfolgreiches Wochenende!

Meilenstein: #500: Zwischenahner Meer (Earth-Cache)

Samstag, 16. Oktober 2010

Der Elch mit den Blumen - wie bitte?

Ja, so heißt er - unser erster eigener Cache :). Lange hats gedauert, geworden ists ein 3/4,5er Mystery zum Rätseln mit finaler Klettereinlage, den wir im Team mit den Ulmenfressern für unsere Cacherfreunde AnDanKoe für deren 1000. Fund ausarbeiteten - z.T floß dabei auch Ulmenfresser-Blut... Am Abend konnten die Zwei dann vor unseren Augen die gestellten Kniffligkeiten mit Bravour meistern, was wir erstmal mit ausreichend Ouzo begossen - "für unsere guten Freunde". Zu guter Letzt gabs im Cache dann noch eine 1000-Funde Coin die wir im Team spendierten - sehr zur Freude der Jubilare. Auf die nächsten 1000, in diesem Sinne.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Ölige Nachrichten...

Ein Feiertag im Zeichen des LostPlaces, bzw. mal wieder schauen was die Brandenburger Wälder so zu bieten haben. So zog Phonic mit den liebenswerten Ulmenfressern los, um mal wieder etwas spielen zu gehen. Ziel Nr. 1 war ein LostPlace eines ehemaligen Nachrichtenregiments in Niederlehme. Viel zu sagen gibts hier leider kaum. Das Gelände an sich ist großartig und mit vielen zugänglichen Gebäuden gesät. Der Cache in seiner Ausführung jedoch ziemlicher Murks. Sei es, dass man an einer Station in 10m Höhe einem Hornissennest gegenübersteht, kaum in Gebäude geführt wird oder nur ziel- und planlos über das Gelände latscht, um irgendeine Hausnummer zu suchen. Vom Potenzial her wäre hier mehr möglich gewesen...

Ziel Nr. 2 auf unserer Reise war dann aber der eigentliche Höhepunkt des Ausflugs. Unter dem Cache-Namen Der Ölprinz verbirgt sich nicht nur ein ziemlich kniffliges Einstiegsrätsel, nein auch ein ziemlich genialer LostPlace, bei dem es um sehr viel Öl im Wald geht. Neben diverser Bunker war das i-Tüpfelchen das Betreten eines riesigen Öltanks, der in einem Berg versenkt ist. Es sei nur soviel verraten, die Akustik IN einem kreisrunden, 10m hohen bei 30m Durchmesser großen Öltank ist kaum zu beschreiben. Seinen eigenen Atem in einem 10 fachen Echo zu hören ist schon ziemlich gruselig :))
Mangels Reflektionen waren Photos im Stockdunkeln auch leider kaum möglich. Das nebenstehende Bildchen kann lediglich ansatzweise die Dimensionen wiedergeben, den Geruch von Öl allerdings auch nicht ;)
Gen Abend gings dann auch wieder in Richtung Heimat - fertig, dreckig, stinkend aber auch sehr glücklich, um viele Eindrücke und zwei Caches auf der Habenseite reicher :)

Montag, 20. September 2010

Ein weiterer FTF


Stolz wollen wir heute eine weitere Erstfinderurkunde präsentieren:
Der Cache lag in unserer Homezone und wir haben festgestellt, dass es die anderen Cacher hier in der Gegend nicht so eilig mit dem Finden haben. So erklären sich auch bei vielen anderen die große Anzahl an FTFs - wenn man am Rande Berlins wohnt, nimmt scheinbar die Dichte der hochmotivierten Cacher ab. So bleibt mehr für uns!

Sonntag, 12. September 2010

Nach all dem Stress ab ins Ferienlager

Wieder einmal waren wir mit RaJosch auf Tour und nahmen uns den nordöstlichen Berliner Speckgürtel vor. Nach einem leichten Mystery zum Aufwärmen freuten wir uns auf den Cache am Radarturm Weesow. An Station 1 suchten wir eine gefühlte Ewigkeit ohne Erfolg. Auf dem Rückweg zum Auto gelang dann aber der Quereinstieg an einer anderen Station. Zuerst durchforsteten wir allerdings die Bunker-ähnliche Anlage, um dann kurz vorm Aufgeben doch noch direkt am Eingang die erlösenden Koordinaten zu finden. Wir wissen nicht, wieviele Stationen wir ausgelassen haben, aber obwohl der Cache so heißt, wurden wir nicht zum Radarturm geführt, stattdessen fanden wir das Final in einem Gebüsch mit lauter Brennnesseln - ein wahres Meisterwerk der Cachekunst[/ironie].
Schon lange stand das DDR Kinderferienlager auf dem Plan, nur so richtig getraut hatten wir uns nicht, weil wir nur erahnen konnten, was uns erwarten würde. Und vor Ort waren wir dann zuerst überrascht - so schön sind die Häuser nun nicht, man wird ja gar nicht so richtig durch die Gebäude....Kellertreppe...WOW. Wie paranoid sind die damals eigentlich gewesen? Nach einer gefühlten Ewigkeit unter Tage (dabei war soo schönes Wetter) durch unzählige Gänge, durch tiefe Pfützen und Sicherheitsschleusen kamen wir an der tiefsten und längsten Pfütze an (warum sind unsere Hosen unten rost-rot?) und konnten alsbald den Cache signieren. Fotos bekommen wir hoffentlich bald von RaJosch, dann werden wir einige nachreichen.
Nach diesem Highlight ging es noch schnell nach Börnicke, um dem idealen Cachebaum nochmal einen Besuch abzustatten. Hier hatten wir schon einige erfolglose Versuche hinter uns, wurden nun aber direkt fündig. Die finale Dose entpuppte sich leider als Tütencache. Hierzu empfehlen wir die Lektüre folgender Webseite: www.tuetenfrei.de.

Dienstag, 7. September 2010

Finderlohn beim Cachen

Heute war es nach langer Cache-Abstinenz endlich wieder soweit und wir traten den kleinen Multi "Ende aus vergessen (Gott weiß warum)" von wuppel an. Nachdem das GPS-Gerät den gesamten Fußweg zur Startlocation brauchte, um drei von vier Sateliten zu finden, ging das Zählen und Rechnen dann reibungslos. Der Weg zum Final war dagegen ein Gang über eine Müllhalde. Kurz vor dem Final entdeckten wir dann eine Damen-Handtasche und ringsherum den verstreuten Inhalt: Ein leeres Portemoinnaie, zwei Brillen, Lippenstift, Parfüm sowie einen Schlüsselbund. Darin befand sich die Adresse und Telefonnummer der vermeintlichen Besitzerin (eigentlich ganz schön blöd, die Adresse am Schlüsselbund zu lagern). Wir riefen die Telefonnummer an und der Mann der Besitzerin machte sich direkt auf den Weg, um die Habseligkeiten im Wald aufzusammeln. Als Dankeschön bekamen wir 10 Euro Finderlohn, von der wir uns wohl einen Travelbug kaufen werden.

Montag, 2. August 2010

Tradiwut extreme

Bei unserer Vorbereitung für die Autobahncaches für unsere Fahrt nach Niedersachsen sind wir über dieses Phänomen gestolpert (zum Vergrößern auf das Bild klicken). Die GC-Vote-Bewertungen zwischen 1 und 1,5 Sternen versprechen großen Spaß - immerhin schafft man es so dann ganz locker, 90 Caches an einem Tag zu machen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Ein weiterer Meilenstein

Weil sich so langsam der 400. Cache näherte und wir für den Eartchcache "Großer Stein von Buchholz" noch ein richtiges Foto vom richtigen Stein brauchten (die Logfreigabe hatten wir schon eine halbe Ewigkeit), um unsere Traditon, zu jedem runden Hunderter einen Eartch-Cache zu loggen, machten wir gestern noch eine kleine Tour und begannen mit dem Cache an der Aktienbrauerei Friedrichshöhe, für den wir über ein Jahr brauchten. Am Tag der Veröffentlichung waren wir an den Startkoordinaten, konnten aber nichts finden - der Hinweis war zu dem Zeitpunkt wohl auch gar nicht dagewesen. Im Mai hatte phonica dann vor einem Kinobesuch im angrenzenden UCI den Hinweis entdeckt, den Cache aber au Zeitgründen nicht finden können. Aber gester war es soweit. Ohne Koordinaten (die hatten wir verbummelt) zogen wir los und wurden tatsächlich sofort fündig - was ein Akt aber nun ist es vollbracht.
Im Anschluß schossen wir schnell das Foto für den Earthcache und freuen uns somit über unseren 400. Cache.

Dienstag, 27. Juli 2010

Furnierwerk Karlshorst

Nach langer wetter- und katzenbedingten Abstinenz konnten wir nach langer Zeit endlich den Cache am Furnierwerk Karlshorst im Team mit AnDanKoe und den Ulmenfressern angehen. Natürlich hatten wir eine Menge Spaß, aber dank der tollen ECGA der Ulmenfresser waren wir auch Cache-technisch erfolgreich. Während einige Stationen ganz eindeutig und somit schnell zu finden waren, bissen wir uns bei einer Station beinahe die Zähne aus. Ja - und dann kam der Final. Die Richtung war klar, doch wie kommt das Pferd zur Mohrrübe? Nach einer ersten Ortsbegehung waren wir noch ratloser als zu Beginn und irgendwann konnten dann die anwesenden Männer mit der zielführenden Idee glänzen. Nachdem alles vorbereitet war, wagte es Frau Ulmenfresser ein weitere Mal und hielt freudestrahlend das Döschen in der Hand. Ein Cache, der es wirklich in sich hatte, der uns aber sehr gut gefallen hat, weil wir nicht nur angeschriebene Koordinaten vorfanden.

Seit 1924 existiert das Furnierwerk Karlshorst, das einen eigenen Gleisanschluß hatte und über alle notwendigen Geräte und Maschinen wie Dampfkesselanlage, Wasserbecken und ein Sägewerk verfügte. Zuerst wurden Zigarrenkästen und Beistifte hergestellt, nach einer Modernisierung der Betriebsmittel 1937 wurde mit hochwertigen Hölzern gearbeitet, bevor das Furnierwerk im 2. Weltkrieg für die Produktion von Munitionskisten herangezogen wurde. Das Werk wurde durch Bomben stark zerstört, wurde nach dem Krieg aber wieder aufgebaut. Die Produktion wurde um Kleiderbügel, Fässer und Leisten erweitert. 1951 wurde aus dem Betrieb der VEB Holzveredelung, der 1991 stillgelegt wurde.
Quelle: SilentRuins

Montag, 12. Juli 2010

Mal wieder ein FTF. Und: schmerzlicher Verlust eines Cachemobils

Gestern Abend, 23:30, 26 Grad, gefühlte 40 Grad in der Wohnung und phonic checkt vorm Schlafengehen noch mal die Emails. Ein neuer Cache von einem doch berühmt-berüchtigten Cacher mit der gleichen Homezone. Also angezogen, Taschenlampen startklar gemacht und die 4 km mit dem Auto und der Klimaanlage zurückgelegt. Hätten wir doch bloß die Räder genommen - aber dazu später mehr. Am Erlebnisraum, dem Zollamt Rummelsburg angekommen, sahen wir ein rotes Fahrrad-Rücklicht und damit unsere Chancen auf den FTF dahin. Doch dann sahen wir den Radler-Andi, der gerade erst mit der Suche begonnen hatten. Nach einiger Umherirrerei kam uns dann die richtige Idee und so konnten wir kurz nach Mitternacht das Logbuch signieren. Kurz darauf kam dann noch hblack und nach einem netten Plausch verabschiedeten wir uns in die immer noch heiße Nacht.
Im Treppenhaus machten wir dann die seltsame Beobachtung, dass unsere Fahrräder, die im Hausflur parken, umgestellt worden waren. Wir stellten sie wieder zurück und mussten heute dann feststellen, dass phonics zweirädriges Cachemobil geklaut wurde.

Unser Neuzugang hat sich mit dem Cache-Rucksack übrigens auch schon angefreundet: