Dienstag, 27. Juli 2010

Furnierwerk Karlshorst

Nach langer wetter- und katzenbedingten Abstinenz konnten wir nach langer Zeit endlich den Cache am Furnierwerk Karlshorst im Team mit AnDanKoe und den Ulmenfressern angehen. Natürlich hatten wir eine Menge Spaß, aber dank der tollen ECGA der Ulmenfresser waren wir auch Cache-technisch erfolgreich. Während einige Stationen ganz eindeutig und somit schnell zu finden waren, bissen wir uns bei einer Station beinahe die Zähne aus. Ja - und dann kam der Final. Die Richtung war klar, doch wie kommt das Pferd zur Mohrrübe? Nach einer ersten Ortsbegehung waren wir noch ratloser als zu Beginn und irgendwann konnten dann die anwesenden Männer mit der zielführenden Idee glänzen. Nachdem alles vorbereitet war, wagte es Frau Ulmenfresser ein weitere Mal und hielt freudestrahlend das Döschen in der Hand. Ein Cache, der es wirklich in sich hatte, der uns aber sehr gut gefallen hat, weil wir nicht nur angeschriebene Koordinaten vorfanden.

Seit 1924 existiert das Furnierwerk Karlshorst, das einen eigenen Gleisanschluß hatte und über alle notwendigen Geräte und Maschinen wie Dampfkesselanlage, Wasserbecken und ein Sägewerk verfügte. Zuerst wurden Zigarrenkästen und Beistifte hergestellt, nach einer Modernisierung der Betriebsmittel 1937 wurde mit hochwertigen Hölzern gearbeitet, bevor das Furnierwerk im 2. Weltkrieg für die Produktion von Munitionskisten herangezogen wurde. Das Werk wurde durch Bomben stark zerstört, wurde nach dem Krieg aber wieder aufgebaut. Die Produktion wurde um Kleiderbügel, Fässer und Leisten erweitert. 1951 wurde aus dem Betrieb der VEB Holzveredelung, der 1991 stillgelegt wurde.
Quelle: SilentRuins

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