Montag, 28. März 2011

Schwein gehabt...

Am Wochenende ging es mit den guten Freunden mal wieder zum Cachen durchs Brandenburger LostPlaceland. Auf der Agenda standen u.a Wuppels "LP Wasserschwein" samt zweier Bonus-Caches zum ordentlich Einsauen. Die besondere Herausforderung bestand darin, einen Teil des Caches zu Wasser zu erledigen und quasi in den Infield-Teil, eine alte Papierfabrik, per Boot "einzutauchen". Es gab viel zu sehen und genug Möglichkeiten um jede Menge Bilder zu machen. Das Gelände war einfach nur großartig, auch wenn jenes als Ortskundiger durchaus geläufig war und nicht das erste Mal beäugt wurde ;). Nach einigem hin und her war das Finale auch nicht lange vor uns sicher. Die Bonus-Caches im Anschluss krönten das eh schon verdreckte Outfit dann vollends.



Wir hatten unseren Spaß an einem Tag, an dem Überwindung, nasse Füße und Ideen gefragt waren (zu viele Erläuterungen wären an dieser Stelle wohl gespoilert). Eine gute Methode, den Einsaufaktor festzuhalten, boten die am Morgen noch schneeweißen Tennissocken - diese sind mittlerweile im Sockennirvana (siehe Bild). Am Ende des Tages stand eine überaus erfolgreiche Ausbeute von 5 Caches mit reichlich D und T-Wert, die am Abend beim Grillen zelebriert werden musste - mehr aber noch, viele schöne Eindrücke und jede Menge Spaß :).

Donnerstag, 24. Februar 2011

GPSies.com - ein praktisches Tool

Bei der Suche nach einem interaktiven Routengestalter (wenn man an die Grenzen von Google Maps stößt und bei Google Earth nicht durchblickt) sind wir auf GPSies gestoßen. Nicht nur für Geocacher auch für Radfahrer (wer fährt heutzutage eigentlich nur noch Rad, ohne zu Cachen?), auch für Inlineskater und selbst für motorisierte Zwei- und Vierräder bzw. dessen Fahrer ist diese Seite spannend.
Strecken und Routen lassen sich mit wenigen Klicks erstellen, benennen, speichern und in allen gängigen Dateiformaten exportieren. Das Angebot ist sehr Garmin-freundlich und bietet direkten beidseitigen "Kontakt" mit dem GPS-Gerät. Selbst ein Datei-Konverter wird mitgeliefert.
Und all das in der Beta-Version völlig kostenlos!

Sonntag, 30. Januar 2011

Last Minute FTF im Januar

Unser heimliches Ziel (man sucht sich ja immer neue Herausforderungen) ist es ja derzeit, mindestens einen FTF pro Monat zu machen. Und die Tage gingen ins Land und es wurde der 27.Januar - ohne FTF. Doch da - U96 in Oranienburg wurde veröffentlicht. Da lockte ja zusätzlich der T-Wert von 4 und so saß Phonic auch schon mit Herrn Ulmenfresser an seiner Seite im Auto. Vor Ort wurde dann nur die halbe Arbeit gemacht und trotzdem der FTF geschafft, normal wäre ja zu langweilig...
Und wie es dann so kommt, gab es dann am nächsten Tag den heiligen Urknall. Damit haben wir von haus aus eigentlich nichts am Hut, das Rätsel war dennoch schnell geknackt. Der falsche Geochecker konnte nur kurzzeitig verwirren und schon waren wir um einen 4/1er FTF reicher (wobei wir hier schon beinahe vermuten, dass der D-Wert berechtigterweise nach unten angepasst werden wird).
Aus der Besorgnis, dass unsere FTF-Reihe abreißen könnte, wurden dann gleich zwei in Folge - unverhofft kommt halt oft...

Montag, 10. Januar 2011

Nur die harten kommen in den Garten-Tour

Nach der Tradiwut in Spanien schrie die Statistik nach ein paar höherwertigen Caches und so machten wir uns zusammen mit den Ulmenfressern auf, um ein paar Caches in Köpenick rund um den Trrrmmmr-Cache einzusammeln. Die Lösung hatte Phonic schon vor einer Weile herausgefunden. Im Gegenzug steuerte Herr Ulmenfresser seine Lösung zu einem weiteren D5er-Cache bei - wofür hat man schließlich gute Freunde?! Als Krönung konnten wir dank Phonicas Spürsinn den einzigen 4,5/1er-Cache in Berlin einsammeln. Um unsere Mitcacher nicht völlig neidisch zu machen, sammelten wir natürlich unterwegs auch noch einfache Caches ein

Nach einem mit 61 gefundenen Caches trotz der schlechten Straßenverhältnisse und des schlimmen Winterwetters sehr erfolgreichen Dezember legen wir nun schon wieder bereits 22 Caches vor und gehen somit in großen Schritten auf unseren 600. Cache zu.

Dienstag, 4. Januar 2011

Spanien Silvester 2010/2011

Einen tollen Jahresausklang 2010 durften wir in Spanien erleben. Am 30.12. wurden wir netterweise von Herrn Ulmenfresser zum Flughafen gebracht, um einige Stunden später in Alicante zu landen. Schnell war der Mietwagen bezogen und es ging Richtung Moraira, Teulada. Nach einem tollen Abendessen beim Italiener, bei dem Phonic die beste Pizza seines Lebens gegessen hatte, ging es am 31.12. recht früh los auf Cache-Tour. Das Wetter war toll: Sonne und angenehm warme Temperaturen - 30 Grad Temperaturunterschied zu Berlin! Zu Beginn machten wir den Cache "Highlights of Moraira", aber auch noch zwei Weitere, bevor wir gemütlich auf dem Cumbre del Sol im Kreise der Familie aufs neue Jahr anstoßen konnten. Vorher kamen wir in einem japanische Restaurant in den Genuß von Teppanyaki - ein einzigartiges Erlebnis!

Am 1. Januar 2011, als alle Welt noch verkatert im Bett lag, machten wir uns auf durch menschen- und autoleere Straßen und absolvierten die Caches entlang der Küste Richtung Calpe. Irgendwo unterwegs ließen wir unseren TB Elmar auf Reisen. Insgesamt machten wir an diesem Tag 8 Caches bei wunderbarstem T-Shirtwetter, bevor wir abends jugoslawisch essen gingen.

Der nächste Tag sollte dann ein ganz besonderer werden. Wieder einmal ging es recht früh auf Tour und nachdem wir zuerst einmal ganz oben auf dem Cumbre waren, ging es zu einem Cache mit wunderbarer Aussicht. An diesem Tag machten wir noch 4 weitere Caches, bevor wir in Denia am Hafen in der Sonne zu Mittag aßen. Nachdem es Abends dann brasilanisches Essen gab, beschlossen wir, unsere Lieblingstapas - Datteln im Speckmantel - in großem Stile einzukaufen und nach Deutschland mitzunehmen. Und so machten wir uns an unserem ersten Abend wieder zuhause einen spanischen Abend und konnten den tollen Kurzurlaub Revue passieren lassen.
Bilanz: 16 Caches in Spanien

Sonntag, 26. Dezember 2010

Adventskalender in zwei Akten

Unser Schokoladen-Adventskalender wurde dieses Jahr gegen den Cache Kalender "Berliner Adventstürchen" ausgetauscht. Die Rätsel der jeweiligen Tage lösten sich dank Wikipedia relativ schnell (zugegebenermaßen hat Herr Ulmenfresser hier Dank verdient, wir hielten uns beim Rätseln hier im Hintergrund...) und so nahmen wir uns an zwei Tagen jeweils die Hälfte der Caches vor. Nach unserer Tradiwut in Niedersachsen machen sich natürlich 24 Mysterys besonders gut als Ausgleich.
Wir trotzten also den Schneemassen, den Minusgraden und den morschen Winterreifen und machten aus vielen der Caches frecherweise gleich einen Drive-In, wobei wir oftmals nur den Spuren anderer Cacher folgten. Die ein oder andere Leibesertüchtigung in Form eines T4er oder T5er war auch dabei, sodass unsere Teleskopleiter zum Einsatz kommen konnte.

Unsere Bilanz in diesem Wintermonat: 58 Caches an 5 Cachetagen. Zum Vergleich: Letztes Jahr im Dezember waren es 6...

Samstag, 25. Dezember 2010

LostPlace-Weihnachten

Weil sich nun auch in der Verwandtschaft herumgesprochen hat, dass wir LostPlace-begeistert sind, gabs dem angemessen tolle Geschenke: Das Buch Rote Plätze - Russische Militärflugplätze in Deutschland, das wir sehr empfehlen können. Viele Plätze im Berliner Umland haben wir auf unseren Cache-Touren schon besucht, aber gerade das macht das Stöbern in dem zugegeben nicht ganz günstigen Buch wirklich interessant, da die Aufnahmen oft den Zustand nach dem Krieg mit Bombenkratern mit dem Zustand Anfang der 90er Jahre kurz vor/während/nach dem Abzug der Sowjets zeigen. Und wie so oft muss man staunen, wie sehr solche Bauten in den letzten 20 Jahren gelitten haben.
Ein weiteres Buch für unsere wachsende Sammlung ist der Bildband Lost Places - Beelitz Heilstätten. Die Bilder sind authentisch, geben die Stimmung und den Zustand der Gebäude sehr gut wieder und kommen ganz ohne die nervige HDR-Fotografie der Möchtegern-Fotografen aus. Viele der Motive aus dem Buch haben wir auch in unserer eigenen Fotosammlung nach unserem Beelitz-Besuch, weil diese Motive derart unter die Haut gehen, dass man wie automatisch den Fotoapparat zückt, um den Flair einzufangen. Wir werden glatt ein wenig wehmütig, wenn wir daran denken, dass wir diese Gebäude wohl nicht noch einmal betreten werden können.
Das Buch haben wir übrigens auf der Seite marodes.de entdeckt, die auch immer mal wieder einen Besuch wert ist.