Dienstag, 3. Mai 2011

Die erste Zecke 2011

Phonic hats erwischt - der erste Zeckenbiss 2011. Wie schön, dass man auch hier die Statistik sporadisch erweitern kann[/ironie]. Wir warten nun darauf, dass Kopf/Beißwerkzeuge von allein rauswachsen, die ließen sich bei dem winzigen Mistvieh nämlich nicht gemeinsam mit dem restlichen Körper entfernen...

Montag, 25. April 2011

Schloß Dammsmühle

Das schöne Oster-Wetter animierte uns spontan zu einem gemütlichen Spaziergang zum Schloß Dammsmühle in Schönwalde (Wandlitz). Nach einem 500m langen Fußmarsch bis zum Startpunkt hatten wir schon gleich ein Problemchen mit dem dort gefundenen Hinweis. Nachdem die Verwirrung behoben war, kamen wir an eine Station, wie sie uns doch sehr bekannt und von uns sehr geliebt ist. Und natürlich schossen wir LostPlace-Liebhaber gleich wieder übers Ziel hinaus. Nach und nach hangelten wir uns bei untergehender Sonne an den einzelnen Stationen am See entlang in Richtung Schloß.

Ein wunderschönes, leider komplett dem Verfall ausgesetzten Bauwerk mit bewegter Geschichte mitten im Wald - ein toller Anblick, auch wenn das Gebäude selber nicht zu betreten ist.
Das Schloß Dammsmühle wurde Mitte des 18. Jahrhunderts vom Lederfabrikanten Peter F. Damm errichtet und hatte in der ursprünglichen Form wenig mit dem heutigen Erscheinungsbild des Gebäudes gemein. Nach dessen Tod verfiel das Gebäude, bis es Ende des 19. Jahrhunderts von einem Leutnant gekauft und umgebaut wurde. Im Zuge dessen erhielt das Schloß dann neben einem großzügigen Anbau auch den malerischen Turm. Im Laufe der Geschichte erwarb ein jüdischer Brite das Anwesen, der 1940 enteignet wurde. Hier beginnt die traurige Geschichte des Schlosses: Schloß Dammsmühle ging über in den Besitz von Heinrich Himmler, der das Gebäude als Nobelherberge nutzte.
Nach dem Kriegsende besetzte die Rote Armee das Gebäude zuerst als Lazarett und nutzte es später dann als Erholungsheim, bis es ab 1959 bis zur Wende vom Ministerium für Staatssicherheit als Jagdschloss genutzt wurde. 1997 erhielten die Erben des Briten das Schloß zurück. Allerdings begann nun der Verfall von Neuem.
Immer wieder diente Dammsmühle als Kulisse für Spielfilme.
Zwischenzeitlich engagierten sich ein Konzertveranstalter und eine Invesitionsfirma, das Gelände durch Konzerte und Veranstaltungen attraktiv zu machen und somit auch den Erhalt des Schlosses zu sichern. Allerdings wurden die Aktivitäten nach einigen kläglichen Versuchen und aufgrund mangelnder Resonanz wieder eingestellt, sodass das schöne Anwesen weiter dem Verfall und Vandalismus ausgesetzt ist.

So schön das gesamte Areal auch ist und so gut uns der Cache als solcher auch gefallen hat, so gibt es doch Grund zu meckern: Wie ignorant und unverfroren kann man sein, dass es einem als Geocacher, der der zu so einer ausgedehnten Waldtour aufbricht, so egal ist, einem brütenden Vogel ins Nest zu greifen, um einen Hinweis für die nächste Station zu bekommen - und dies dann nicht wenigstens im Log erwähnen kann. Stimmt nicht ganz, erwähnt wurde es sogar von einem ganz besonders witzigen und cleveren Cacher mit genau 8 gefundenen Caches: "tolle Stationen mit Ostereiern gratis dazu". (Dass nun die nachträglichen Logger schnell noch eine Notiz dazueditieren, lässt ja wenigstens die Belehrbarkeit einzelner Cacher vermuten.) Natürlich muss man als Owner darüber nachdenken, dass der Frühling Brutzeit bedeutet und dass leere Astlöcher und hohle Baumstämme nicht nur tolle Versteckmöglichkeiten für PETlinge und andere Cachebehälter, sondern in dieser Jahreszeit auch herrliche Brutplätze sind. Aber wie kann man die Natur derart mit Füßen treten nur für einen Punkt mehr in der Geocache-Statistik? Für uns nicht wirklich verständlich. Wir haben den PETling mit Einmalhandschuhen entfernt und die Station somit provisorisch verlegt.
Hoffentlich nimmt die Ente die unverhofften und dreisten Besuche nicht übel und kümmert sich weiterhin um ihre Eier. Und hoffentlich hat dieser mediale Hype rund ums Geocachen bald ein Ende, wenn dies dazu führt, dass immer mehr Clevere und weniger Clevere (um sie nicht Vollpfosten zu nennen) angeschwemmt werden, die die Grundregeln des Spiels in der Natur missachten. So versteht man leider auch den wachsenden Groll der Naturschützer, Förster usw. auf die Geocacher.

Quellen: wikipedia, www.schloss-dammsmuehle.de

Montag, 28. März 2011

Schwein gehabt...

Am Wochenende ging es mit den guten Freunden mal wieder zum Cachen durchs Brandenburger LostPlaceland. Auf der Agenda standen u.a Wuppels "LP Wasserschwein" samt zweier Bonus-Caches zum ordentlich Einsauen. Die besondere Herausforderung bestand darin, einen Teil des Caches zu Wasser zu erledigen und quasi in den Infield-Teil, eine alte Papierfabrik, per Boot "einzutauchen". Es gab viel zu sehen und genug Möglichkeiten um jede Menge Bilder zu machen. Das Gelände war einfach nur großartig, auch wenn jenes als Ortskundiger durchaus geläufig war und nicht das erste Mal beäugt wurde ;). Nach einigem hin und her war das Finale auch nicht lange vor uns sicher. Die Bonus-Caches im Anschluss krönten das eh schon verdreckte Outfit dann vollends.



Wir hatten unseren Spaß an einem Tag, an dem Überwindung, nasse Füße und Ideen gefragt waren (zu viele Erläuterungen wären an dieser Stelle wohl gespoilert). Eine gute Methode, den Einsaufaktor festzuhalten, boten die am Morgen noch schneeweißen Tennissocken - diese sind mittlerweile im Sockennirvana (siehe Bild). Am Ende des Tages stand eine überaus erfolgreiche Ausbeute von 5 Caches mit reichlich D und T-Wert, die am Abend beim Grillen zelebriert werden musste - mehr aber noch, viele schöne Eindrücke und jede Menge Spaß :).

Donnerstag, 24. Februar 2011

GPSies.com - ein praktisches Tool

Bei der Suche nach einem interaktiven Routengestalter (wenn man an die Grenzen von Google Maps stößt und bei Google Earth nicht durchblickt) sind wir auf GPSies gestoßen. Nicht nur für Geocacher auch für Radfahrer (wer fährt heutzutage eigentlich nur noch Rad, ohne zu Cachen?), auch für Inlineskater und selbst für motorisierte Zwei- und Vierräder bzw. dessen Fahrer ist diese Seite spannend.
Strecken und Routen lassen sich mit wenigen Klicks erstellen, benennen, speichern und in allen gängigen Dateiformaten exportieren. Das Angebot ist sehr Garmin-freundlich und bietet direkten beidseitigen "Kontakt" mit dem GPS-Gerät. Selbst ein Datei-Konverter wird mitgeliefert.
Und all das in der Beta-Version völlig kostenlos!

Sonntag, 30. Januar 2011

Last Minute FTF im Januar

Unser heimliches Ziel (man sucht sich ja immer neue Herausforderungen) ist es ja derzeit, mindestens einen FTF pro Monat zu machen. Und die Tage gingen ins Land und es wurde der 27.Januar - ohne FTF. Doch da - U96 in Oranienburg wurde veröffentlicht. Da lockte ja zusätzlich der T-Wert von 4 und so saß Phonic auch schon mit Herrn Ulmenfresser an seiner Seite im Auto. Vor Ort wurde dann nur die halbe Arbeit gemacht und trotzdem der FTF geschafft, normal wäre ja zu langweilig...
Und wie es dann so kommt, gab es dann am nächsten Tag den heiligen Urknall. Damit haben wir von haus aus eigentlich nichts am Hut, das Rätsel war dennoch schnell geknackt. Der falsche Geochecker konnte nur kurzzeitig verwirren und schon waren wir um einen 4/1er FTF reicher (wobei wir hier schon beinahe vermuten, dass der D-Wert berechtigterweise nach unten angepasst werden wird).
Aus der Besorgnis, dass unsere FTF-Reihe abreißen könnte, wurden dann gleich zwei in Folge - unverhofft kommt halt oft...

Montag, 10. Januar 2011

Nur die harten kommen in den Garten-Tour

Nach der Tradiwut in Spanien schrie die Statistik nach ein paar höherwertigen Caches und so machten wir uns zusammen mit den Ulmenfressern auf, um ein paar Caches in Köpenick rund um den Trrrmmmr-Cache einzusammeln. Die Lösung hatte Phonic schon vor einer Weile herausgefunden. Im Gegenzug steuerte Herr Ulmenfresser seine Lösung zu einem weiteren D5er-Cache bei - wofür hat man schließlich gute Freunde?! Als Krönung konnten wir dank Phonicas Spürsinn den einzigen 4,5/1er-Cache in Berlin einsammeln. Um unsere Mitcacher nicht völlig neidisch zu machen, sammelten wir natürlich unterwegs auch noch einfache Caches ein

Nach einem mit 61 gefundenen Caches trotz der schlechten Straßenverhältnisse und des schlimmen Winterwetters sehr erfolgreichen Dezember legen wir nun schon wieder bereits 22 Caches vor und gehen somit in großen Schritten auf unseren 600. Cache zu.

Dienstag, 4. Januar 2011

Spanien Silvester 2010/2011

Einen tollen Jahresausklang 2010 durften wir in Spanien erleben. Am 30.12. wurden wir netterweise von Herrn Ulmenfresser zum Flughafen gebracht, um einige Stunden später in Alicante zu landen. Schnell war der Mietwagen bezogen und es ging Richtung Moraira, Teulada. Nach einem tollen Abendessen beim Italiener, bei dem Phonic die beste Pizza seines Lebens gegessen hatte, ging es am 31.12. recht früh los auf Cache-Tour. Das Wetter war toll: Sonne und angenehm warme Temperaturen - 30 Grad Temperaturunterschied zu Berlin! Zu Beginn machten wir den Cache "Highlights of Moraira", aber auch noch zwei Weitere, bevor wir gemütlich auf dem Cumbre del Sol im Kreise der Familie aufs neue Jahr anstoßen konnten. Vorher kamen wir in einem japanische Restaurant in den Genuß von Teppanyaki - ein einzigartiges Erlebnis!

Am 1. Januar 2011, als alle Welt noch verkatert im Bett lag, machten wir uns auf durch menschen- und autoleere Straßen und absolvierten die Caches entlang der Küste Richtung Calpe. Irgendwo unterwegs ließen wir unseren TB Elmar auf Reisen. Insgesamt machten wir an diesem Tag 8 Caches bei wunderbarstem T-Shirtwetter, bevor wir abends jugoslawisch essen gingen.

Der nächste Tag sollte dann ein ganz besonderer werden. Wieder einmal ging es recht früh auf Tour und nachdem wir zuerst einmal ganz oben auf dem Cumbre waren, ging es zu einem Cache mit wunderbarer Aussicht. An diesem Tag machten wir noch 4 weitere Caches, bevor wir in Denia am Hafen in der Sonne zu Mittag aßen. Nachdem es Abends dann brasilanisches Essen gab, beschlossen wir, unsere Lieblingstapas - Datteln im Speckmantel - in großem Stile einzukaufen und nach Deutschland mitzunehmen. Und so machten wir uns an unserem ersten Abend wieder zuhause einen spanischen Abend und konnten den tollen Kurzurlaub Revue passieren lassen.
Bilanz: 16 Caches in Spanien