Samstag, 25. Dezember 2010

LostPlace-Weihnachten

Weil sich nun auch in der Verwandtschaft herumgesprochen hat, dass wir LostPlace-begeistert sind, gabs dem angemessen tolle Geschenke: Das Buch Rote Plätze - Russische Militärflugplätze in Deutschland, das wir sehr empfehlen können. Viele Plätze im Berliner Umland haben wir auf unseren Cache-Touren schon besucht, aber gerade das macht das Stöbern in dem zugegeben nicht ganz günstigen Buch wirklich interessant, da die Aufnahmen oft den Zustand nach dem Krieg mit Bombenkratern mit dem Zustand Anfang der 90er Jahre kurz vor/während/nach dem Abzug der Sowjets zeigen. Und wie so oft muss man staunen, wie sehr solche Bauten in den letzten 20 Jahren gelitten haben.
Ein weiteres Buch für unsere wachsende Sammlung ist der Bildband Lost Places - Beelitz Heilstätten. Die Bilder sind authentisch, geben die Stimmung und den Zustand der Gebäude sehr gut wieder und kommen ganz ohne die nervige HDR-Fotografie der Möchtegern-Fotografen aus. Viele der Motive aus dem Buch haben wir auch in unserer eigenen Fotosammlung nach unserem Beelitz-Besuch, weil diese Motive derart unter die Haut gehen, dass man wie automatisch den Fotoapparat zückt, um den Flair einzufangen. Wir werden glatt ein wenig wehmütig, wenn wir daran denken, dass wir diese Gebäude wohl nicht noch einmal betreten werden können.
Das Buch haben wir übrigens auf der Seite marodes.de entdeckt, die auch immer mal wieder einen Besuch wert ist.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Kurzurlaub in Bad Zwischenahn


Um dem Alltag ein wenig zu entfliehen, machten wir kurzentschlossen einen Trip für ein verlängertes Wochenende in phonicas Heimat. Und weil wir schon so lange nicht mehr ausgiebig Cachen waren, prüften wir das nagelneue Oregon 450 auf Herz und Nieren und machten an zwei Tagen 28 Caches und somit auch unseren 500. Cache.

Auch wenn ein Blick auf unsere Statistik der letzten Tage den Verdacht auf eine reine Tradiwut und schnödes Statistikcachen lenkt, so müssen wir doch sagen, dass die meisten Caches, vor allem die Raffitückisch-Serie, uns richtig viel Spaß gemacht haben. Natürlich hatten wir auch großes Glück mit dem Wetter, aber ein wenig relaxtes Cachen in der Natur war genau das, was wir wollten. Die Raffitückisch-Serie besteht aus zahlreichen kniffligen, liebevoll gemachten und raffinierten Versteckarten, die größtenteils eine recht hohe D-Wertung hatten. Da die Berliner Schule was das Cachen angeht aber scheinbar eine harte war, konnten wir über einen 4/2er dann doch schmunzeln und kannten so manche Versteckart auch sehr gut. Nichtsdestotrotz war auch die ein oder andere Herausforderung dabei.

Und so hatten wir unseren Spaß und konnten kaum mehr aufhören. Natürlich näherte sich dann ein weiterer Meilenstein und ein erstes, kleines Jubiläum - unser 500. Cache. Und wie es sich so eingebürgert hat, wählten wir dafür den Zwischenahner Earthcache und machten einen herrlichen Spaziergang bei klirrender Kälte und strahlendem Sonnenschein am Zwischenahner Meer.


Ein wenig erheiternd ist ja immer noch, was in der Region gemeinhin als LostPlace gilt. Dennoch machten wir einen kleinen Ausflug zu einem LP in Bad Zwischenahn - sogar getarnt als Mystery. Vermutlich sind wir allerdings einfach nur von den zahlreichen hornesia-Caches im Berliner Umland verwöhnt.

Alles in allem also ein schönes, erfolgreiches Wochenende!

Meilenstein: #500: Zwischenahner Meer (Earth-Cache)

Freitag, 22. Oktober 2010

LostPlace-Gallerien bei urbex.nl

Durch Zufall sind wir heute beim Stöbern nach LostPlace's auf eine tolle Gallerie mit jeder Menge Bildmaterial aufmerksam geworden. Der Link zur Seite von urbex.nl landet natürlich auch gleich in der Rubrik 'Lieblingsseiten'.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Sonntag ist LostPlace-Tag

Und wo könnte man besser auf Schatzsuche gehen als in Eberswalde, wo die halbe Stadt eh wie ein LostPlace anmutet - oder verwechsel ich da jetzt was? Gemein, ich weiß...
Zum Anfang der Tour gings dann heute im Team mit den Ulmenfressern, Maxi-King und AnDanKoe erstmal nach Ostend zu den ehemaligen Panzerbergen. Mit ausreichender Vorarbeit unsererseits war der Cache dann auch schnell gefunden, mehr gibts da auch nicht zu sagen - die Cachequalität (mal abgesehen von den ganzen ekligen Tütencaches) hat in Eberswalde eh ziemlich abgenommen innerhalb des letzten Jahres.
Der nächste Fundus war dann das ehemalige Märkische Elektrizitätswerk kurz MEW in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Westend (Die Häufigkeit des Wortes "ehemals" ist schon recht signifikant wenn man über Eberswalde spricht :)). Das Gelände hat mich aber schon lange Zeit gereizt, da kam der Cache zum MEW genau richtig, um mal etwas auf Erkundungstour zu gehen. Die einzelnen Stationen waren auch alle gut und schnell zu finden. Leider wars für unseren Geschmack etwas zu viel outdoor, gaben die Räumlichkeiten doch wesentlich mehr her. Leider führte dieser Ausflug auf dem Gelände auch zum Verlust einer ECGA der Ulmenfresser. Ulmenfresser jr. bemerkte irgendwann den Verlust einer Fenix L2D. Für die Unwissenden: eine Taschenlampe mit ca 200 Lumen, Kostenpunkt 50 EUR - weg :( . Bei der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen gaben wir irgendwann dann doch auf.

Die weitere Tour führte dann in einen Bunker in Finowfurt - Zeit zum Einsauen sozusagen. Auch hier erfolgte die Vorarbeit unsererseits sodass wir im Team gleich zum spannenden Teil übergehen konnten. Nach dem Fund war erstmal Waschen und Futtern angesagt und da McDonalds nicht allzuweit war fielen wir dort erstmal ein. So recht ins Bild passten wir dort nicht, aber das kennen wir ja schon :)

Zum Schluss des Tages gings dann noch in die Wälder am Werbellinsee, um Hornesias "Dickes Ding" auf den Grund zu gehen. Schon unglaublich was mancher Orts hier noch so rumsteht - riesige Kläranlagentechnik mit vielen Möglichkeiten Hinweise und einen Cache zu verstecken, der sich natürlich nicht lange vor uns verstecken konnte. Nach einem langen Tag gings dann auch erschöpft wieder Richtung Heimat.

Samstag, 16. Oktober 2010

Der Elch mit den Blumen - wie bitte?

Ja, so heißt er - unser erster eigener Cache :). Lange hats gedauert, geworden ists ein 3/4,5er Mystery zum Rätseln mit finaler Klettereinlage, den wir im Team mit den Ulmenfressern für unsere Cacherfreunde AnDanKoe für deren 1000. Fund ausarbeiteten - z.T floß dabei auch Ulmenfresser-Blut... Am Abend konnten die Zwei dann vor unseren Augen die gestellten Kniffligkeiten mit Bravour meistern, was wir erstmal mit ausreichend Ouzo begossen - "für unsere guten Freunde". Zu guter Letzt gabs im Cache dann noch eine 1000-Funde Coin die wir im Team spendierten - sehr zur Freude der Jubilare. Auf die nächsten 1000, in diesem Sinne.

Sonntag, 10. Oktober 2010

First to Finds

Unsere Erstfundstatistik ist nach dem Umzug sensationell angestiegen. 4 FTF's innerhalb von 3 Wochen, bzw. 22 Caches sprechen für sich. Heute fiel ein Cache in Eberswalde dem Team mit Herrn Ulmenfresser zum Opfer. In einer alten russischen LostPlace-Kommandantur (an der Eisenbahnstraße nahe RAW für die einheimischen Mitleser ;)) gings im Gebäude quer und hoch und runter. Angefangen in Gefägnisräumen im Keller (das war hier sicher kein Zuckerschlecken) trafen wir im anderen Teil im Keller auf einen kommunistischen Wellnessbereich mit Sauna und Tauchbad. Hier vergnügte sich die russische Obrigkeit wohl auf ihre Weise. Die morschen Böden im Gebäude machten den Ausflug doppelt spannend, auch wenn man da gern drauf verzichten kann. Der FTF war uns dann mit einer zufälligen Teamvergrößerung nicht mehr zu nehmen. :)

Sonntag, 3. Oktober 2010

Ölige Nachrichten...

Ein Feiertag im Zeichen des LostPlaces, bzw. mal wieder schauen was die Brandenburger Wälder so zu bieten haben. So zog Phonic mit den liebenswerten Ulmenfressern los, um mal wieder etwas spielen zu gehen. Ziel Nr. 1 war ein LostPlace eines ehemaligen Nachrichtenregiments in Niederlehme. Viel zu sagen gibts hier leider kaum. Das Gelände an sich ist großartig und mit vielen zugänglichen Gebäuden gesät. Der Cache in seiner Ausführung jedoch ziemlicher Murks. Sei es, dass man an einer Station in 10m Höhe einem Hornissennest gegenübersteht, kaum in Gebäude geführt wird oder nur ziel- und planlos über das Gelände latscht, um irgendeine Hausnummer zu suchen. Vom Potenzial her wäre hier mehr möglich gewesen...

Ziel Nr. 2 auf unserer Reise war dann aber der eigentliche Höhepunkt des Ausflugs. Unter dem Cache-Namen Der Ölprinz verbirgt sich nicht nur ein ziemlich kniffliges Einstiegsrätsel, nein auch ein ziemlich genialer LostPlace, bei dem es um sehr viel Öl im Wald geht. Neben diverser Bunker war das i-Tüpfelchen das Betreten eines riesigen Öltanks, der in einem Berg versenkt ist. Es sei nur soviel verraten, die Akustik IN einem kreisrunden, 10m hohen bei 30m Durchmesser großen Öltank ist kaum zu beschreiben. Seinen eigenen Atem in einem 10 fachen Echo zu hören ist schon ziemlich gruselig :))
Mangels Reflektionen waren Photos im Stockdunkeln auch leider kaum möglich. Das nebenstehende Bildchen kann lediglich ansatzweise die Dimensionen wiedergeben, den Geruch von Öl allerdings auch nicht ;)
Gen Abend gings dann auch wieder in Richtung Heimat - fertig, dreckig, stinkend aber auch sehr glücklich, um viele Eindrücke und zwei Caches auf der Habenseite reicher :)