Sonntag, 7. Februar 2010

Ringbahn Extrem oder: Die Phonics are back

Wenn man schon nicht zu Fuß in Berlin voran kommt, dann aber per Bahn. Insofern nahmen wir uns den Ringbahn-Cache und den Fensterplatz-Cache vor. Zwischendrin noch schnell ein Tradi am Westkreuz und die Winterpause ist damit endgültig vorbei für die Phonics!
Nun können wir also behaupten, einmal komplett mit der Ringbahn herumgefahren zu sein. Wir kennen jetzt auch die Dächer von 22 Bahnhöfen.

Am Ringbahn-Cache waren wir kurz vorm Aufgeben, Grund für totale Verwirrung und einen viel zu weiten Fußweg in eisiger Kälte durch den Treptower Park:
N 52° (CxB+D), (ExC+1)(B+D-1)
O 13° (DxE), (C²+E)(B+D)
Hier würden sich definitiv eckige Klammern besser machen, damit deutlich wird, wie man die Koordinaten berechnen soll. Aber nachdem phonica die Erleuchtung hatte, war der dann auch schnell gehoben.

Der Fensterplatz-Cache hat viel Spaß gemacht, auch weil andere Bahnfahrer so kollegial waren und uns ihre Fensterplätze zur Verfügung stellten. Dank guter Aussicht mussten wir nur an wenigen Stationen aussteigen.
Jetzt haben wir uns das Sofa aber auch verdient!

Samstag, 6. Februar 2010

Der Befreiungsschlag

Heute um 13 Uhr war es vollbracht: Der erste Cache in diesem Jahr. Es ist zwar nur einer, aber der war dringend nötig.
Unter immer noch völlig widrigen Bedingungen schlitterten wir alle Stationen des Mulits "Arbeiterpaläste II" erfolgreich ab. Die Final-Koordinaten errechneten wir in einer netten kleinen Konditorei bei Kaffee und Kuchen.
Die uns entgegengekommenen Jogger haben unseren größten Respekt!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Außer Gefecht

Zuersteinmal etwas verspätet: Allen Besuchern wünschen wir ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010 :)

Cachetechnisch beginnt das Jahr leider gar nicht gut. 20cm Schnee und glatte weil ungeräumte Wege und Bürgersteige bei anhaltenden Minusgraden lassen unseren Cacherucksack in der Ecke verstauben. Die Wettervorhersage verspricht vor allem fürs Wochenende keine Besserung, sodass wir gezwungen sein werden, diverse Mysteries zu lösen, die dann auf dem "Gelöst und niemals angegangen" oder dem "Nicht gelöst und eh doof"-Stapel landen werden. Aber es schadet ja nicht, seinem Hobby auch unter widrigen Bedingungen treu zu bleiben.

Notiz: Statt Schlitten besser Schneeschuhe und schöne warme Lammfellsohlen.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Cachen im winterlichen Berlin



Berlin, Schnee, -1C°, die Mütze tief im Gesicht. Die phonics kommen auf die aberwitzige Idee, am letzten Tag des Jahres bei 10 cm Neuschnee cachen zu gehen.

Hausvogteiplatz, Gendarmenmarkt, Nikolaiviertel und Alexanderplatz. Also fuhren wir mit der Ubahn bis zum Hausvogteiplatz, von wo aus wir die restliche Strecke bis zum Alexanderplatz dann zu Fuß auf größtenteils ungeräumten (von Streuen wollen wir mal gar nicht reden...) Wegen zurücklegten. Als der Wind dann immer mehr klirrende Kälte von Osten her brachte, der feine Schnee jede Faser unserer Klamotten eingenässt hatte und die Socken schon drohten, nach all der Feuchtigkeit zu gefrieren, entschlossen wir uns kurzerhand, den Heimweg nach vier gefundenen Caches anzutreten.
Nun gilt es, die Zeit bis 0 Uhr zu überbrücken, um dann spätestens um 0:30 im Bett zu liegen.
An dieser Stelle möchten wir allen Lesern einen guten (nicht wörtlich genommenen) Rutsch in's neue Jahr und ein erfolgreiches und glückliches 2010 wünschen.


Übrigens: In den nächsten Tagen werden bis zu 30cm Schnee erwartet.
Wieso haben wir eigentlich keinen Schlitten?

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Zwei Nüsse für die Phonics (oder so ähnlich)

Zwei harte Nüsse (resp. Caches) konnten wir gestern abend spontan knacken:
Der eine Cache war der an der Samariterkirche, den wir, weil in der Homezone liegend, schon einige Male erfolglos gesucht hatten. Gestern dann reichte es uns und wir baten den Owner um einen Hinweis. Mit diesem (eigentlich nichtssagenden) Hinweis wurden wir dann recht schnell fündig und konnten diese harte Nuss endlich, endlich von der Liste streichen. Ein kleiner Tipp: Hier sind die Koordinaten sehr off und völlig irreführend. Das GPS-Gerät kann man also getrost zuhause lassen und vor Ort sollte man also lieber den Verstand walten lassen...

Besondes stolz sind wir auf den 3,5/1-Mystery "Alles eine Frage des Geschmacks", dessen Lösung uns und phonicas nicht-cachenden Bruder ziemlich viel Spaß bereitet hat. Weil die Koordinaten direkt in der Nachbarschaft lagen, haben wir den also auch kurzerhand geloggt, brauchten aber ein Hilfsmittel, das wir aus einem Blumenkasten leihen mussten. Da hatte es jemand mit dem Zurückverstecken wohl zu gut gemeint...

Im Anschluss machten wir einen Abstecher im Weinsalon, bevor wir recht glücklich und zufrieden wieder zuhause aufs Sofa fielen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Geocaching Entwicklung in Deutschland

Vom 3.10.2000 (erster Cache GC77 ) bis 23.6.2009 (118.591 Caches):

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Geocache löst Polizeieinsatz aus

Wir haben ja schon länger darauf gewartet und nun ist der Obergau eingetreten:
Geocacher müssen Polizeieinsatz bezahlen schreibt die Berliner Morgenpost.
>>Nach dem Polizeieinsatz in Lichtenberg vom Mittwoch könnten auf die Veranstalter des Geocachings finanzielle Forderungen zukommen. Sie hatten bei der Schitzeljagd mit GPS-Geräten eine Plastikdose an einer Straßenbrücke am Bahnhof Lichtenberg versteckt. Daraufhin wurde Bombenalarm gegeben und ein Großeinsatz ausgelöst. Den müssen sie womöglich bezahlen.<<
Der Cachebehälter wurde übrigens geröngt und mit einem Wasserdruckstrahl zerstört.
>>Aus Sicherheitsgründen wurden drei Fern- und Regionalbahngleise sowie zwei Bahnsteige auf dem Bahnhof gesperrt. Auf der Frankfurter Allee wurden zwei Fahrspuren Richtung Biesdorf gesperrt.<< schreibt die Mitteldeutsche Zeitung.

Formulierungen wie "Trendspiel" und "Veranstalter des Geocaching" lassen auch an dieser Stelle mal wieder erahnen, wie wenig Ahnung die breite Masse doch über dieses Hobby hat. Schön ist in diesem Zusammenhang auch die Meldung des Berliner Radiosenders 88,8: >>[Ein Spiel,] das vor allem junge Leute machen, die mit einem Suchgerät versteckte Gegenstände suchen, die GPS-Signale aussenden.<<


Zitat phonic hierzu: "Was macht man als erstes, wenn man eine seltsame Dose mit Drähten findet? Man meldet sich bei geocaching.com an und guckt nach, was das für ein Cache ist" - ist doch logisch, oder? Im Übrigen ist das Mitnehmen von Cachebehaltern regelwidrig, liebe Polizei!
;)